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Tarifvertrag des ig bce (chemische industrie)

Die 580.000 Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie erhalten künftig mehr Geld und eine neue arbeitgeberfinanzierte Pflegeversicherung. Darauf haben sich die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesverband der Arbeitgeberverbände Chemie (BAVC) in ihren Tarifverhandlungen geeinigt. So werden die Löhne ab Juli 2020 um 1,5 Prozent steigen. Ab Juli 2021 sollen die Gehälter für neun Monate um weitere 1,3 Prozent steigen, wie beide Seiten in Wiesbaden mitteilten. Für das erste Halbjahr 2020 sollten einmalige Zahlungen erfolgen. IG BCE-Präsident Michael Vassiliadis betonte in einer Presseerklärung, dass die neue Vereinbarung ein hervorragendes Ergebnis für die Beschäftigten der Branche sei und den unterschiedlichen Bedürfnissen in der Branche gerecht werde. Peter Hausmann, Vorstandsmitglied der IG BCE, betonte, dass der jüngste Tarifvertrag der jüngeren Generation neue Perspektiven eröffnet und Arbeitsplätze gesichert habe. Die IG BCE hatte bewiesen, dass Tarifverhandlungen auch unter schwierigen Umständen funktionieren können. Die Sozialpartner der Branche entwickelten neue Modelle und wegweisende Lösungen. Die Gehälter für das erste Beschäftigungsjahr werden nach eigenem Ermessen vereinbart.

Für das zweite Beschäftigungsjahr gilt die kollektiv vereinbarte jahresmindestlohnende Mindestvergütung für das Kalenderjahr 2019: In Zeiten der Globalisierung und des demografischen Wandels verändert sich das allgemeine Klima für Führungskräfte immer schneller, auch für Manager in der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie. Die VAA schließt seit 1992 Sozialpartnerschaftsverträge mit dem Bundesverband der Arbeitgeberverbände Chemie (BAVC), um sich an die neuen Entwicklungen im Arbeitsleben anzupassen. 2. April 2015Die deutsche Tochtergesellschaft IG BCE und der Chemiearbeitgeberverband haben nach einer langen vierten Abschlusssitzung am 26./27. März in Stuttgart einen branchenweiten Tarifvertrag für die chemische Industrie abgeschlossen. Die Arbeitgeber haben sich mit einer langen Laufzeit von bis zu 29 Monaten zusammengesitzen, die spätestens im März 2022 endet. Sie sprachen auch von leeren Monaten für 2019. "Mit einer außerordentlich langen Lebensdauer und sehr moderaten Gebührenerhöhungen konnten wir unsere wichtigsten Ziele erreichen", sagte BAVC-Verhandlungsführer Georg Müller. Mit dem längsten Lauf seit 1987 gibt die Vereinbarung Unternehmen eine lange Planungssicherheit.

Wir haben in der chemischen Industrie einmal mehr gezeigt, dass eine starke Gewerkschaft nachhaltige Ergebnisse für die Arbeitnehmer erzielt. Wir haben uns nicht nur um ein deutliches Einkommenswachstum in einem schwierigen Gesamtumfeld gekümmert, sondern auch die demographischen Zulagen in diesem Tarifvertrag aktualisiert und gestärkt. Das ist wichtig für die Menschen und die Industrie; dies ist eine echte Investition in die Zukunft. Die Inflationsrate in Deutschland lag 2014 bei 0,9 Prozent. Anfang des Jahres schloss die IG BCE einen Tarifvertrag für 13.000 Steinkohlenbergleute auf der Ebene von 3,6 Prozent und einer einmaligen Pauschale von 600 Euro, während die Gewerkschaft kürzlich eine Lohnerhöhung von 5 Prozent für 50.000 Beschäftigte in 150 Papierunternehmen für einen Zeitraum von 12 Monaten erzielte. Der einzige Fall, in dem der Rahmentarifvertrag nicht für Arbeitnehmer in Führungspositionen (Leitende Angestellte – LA) gilt, ist, wenn die in den einzelnen Verträgen vereinbarten Bedingungen zumindest den Bedingungen des Rahmentarifvertrags in jeder Hinsicht entsprechen. Zu den besonderen Unterscheidungsmerkmalen gehören in erster Linie sehr lange Kündigungsfristen und Schadensersatzansprüche, die bei nachvertraglichen Wettbewerbsverbotsklauseln zugunsten des Arbeitgebers weit überdurchschnittlich hoch bezahlt werden. Im April 2010 schlossen die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie und der Bundesverband der Chemischen Arbeitgeber einen neuen Tarifvertrag in der deutschen Chemieindustrie. Das Abkommen sieht Pauschalzahlungen vor und enthält eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung der Auswirkungen der Rezession. Es sollen neue regionale Netzwerke sowie ein Fonds zur Unterstützung von Unternehmen eingerichtet werden, die Auszubildenden, die ihre Lehre abschließen, eine Weiterbeschäftigung anbieten.